Rückblick Kirchenrenovierung 2017

Pünktlich zum Reformationsjubiläum erstrahlt die Kirche in neuem Glanz mit viel Licht und einem einladenden Foyer. Wir sind ziemlich begeistert. Viele haben sich mit eingebracht! Danke!

Die Ausgangssituation

Eingangsportale mit Blick in die Kirche

Der Eingangsbereich ist dunkel, wenig einladend. Der Blick in den Kirchenraum ist nicht möglich.

Das alte Foyer

Das alte Foyer ist geschlossen und nimmt die Besucher nicht mit in die Kirche hinein.

Verhältnis Kirchenraum zum Foyer: abgeschlossen, keine Verbindung

Das Foyer ist ohne Funktion für die Gemeinde. Das soll sich ändern. Durch die Verbindung über Glaselemente kann das Foyer zukünftig im Gottesdienst als Eltern-Kind-Bereich genutzt werden, für´s Kirchenkaffee soll es Platz bieten und mit einer eingebauten Küchenzeile funktional sein. Der Gottesdienstbesuch mit Kinderwagen, einem Rollstuhlfahrer oder einer Gehhilfe wird einfacher werden. Für jeden wird Platz sein. Die Kirchentüren werden nach außen öffnen, so dass der Raum im Foyer voll zu nutzen ist.

Unserer Kirche gewinnt an Raum, Qualität, Licht, Offenheit und Transparenz - sie wird einladender. Der Blick auf das Zentrum der Kirchengemeinde - Jesus Christus - wird frei.

Die Renovierungsarbeiten beginnen

 Vorab ein großes Lob allen, die sich ehrenamtlich beim Umbau beteiligt haben.

Das Foyer wird geöffnet

Rückbau der Besenkammer des Foyers

Jetzt kommt Licht rein! Durch den Rückbau der Besenkammer wird das Fenster Richtung Norden im Foyer frei gelegt.

Auch der Treppenaufgang zur Empore wird mit Licht geflutet

 Das Fenster zur Südseite hin bringen besonders viel Licht in die Kirche.

Der vorerst letzte Gottesdienst

Die Besenkammer des Foyers ist zurückgebaut, morgen ist noch einmal Gottesdienst, deshalb muss alles sauber hinterlassen werden.

Ende Januar war der letzte Gottesdienst in der zu renovierenden Kirche. Jetzt wird die Kirche zur Baustelle. Die Baugenehmigung der Stadt Filderstadt liegt vor. Der Finanzierungsplan steht.

Vorbereitungen für´s letzte Kirchenkaffee, jetzt schon im Umfeld der Baustelle im Foyer.

Gottesdienste im Paul-Gerhardt-Gemeindehaus - und an anderen Orten

Die Kirchengemeinde feiert ihre Gottesdienste nun im Paul-Gerhardt-Gemeindehaus und an vielen anderen Orten - hier eine Auswahl:

Gottesdienst zu Karfreitag und Ostern im Gemeindehaus.

Konfirmation in der St. Josef Kirche in Harthausen. Wir danken der Katholischen Kirchengemeinde, die uns mit offenen Armen aufgenommen hat.

Ökumenischer Gottesdienst zum Marktplatzfest mit Reformationsausstellung.

Gottesdienst am Sommerfest des Kindergartens mit Einweihung des Tipi und dem Besuch eines echten Indianers.

Einweihung des zweiten ökumenischen Wegzeichens "Bei dir Gott ist die Quelle" an der Aich zwischen Aich und Neuenhaus. Herzliche Einladung, den Ort bei einem Spaziergang zu entdecken.

Erntedankgottesdienst, der vom Paul-Gerhardt-Kindergarten mitgestaltet wird.

Vorarbeiten für die Renovierung

Die Kirchenbänke werden in Sicherheit gebracht und ausgelagert.

Ab jetzt gibt es nur noch Stehplätze.

Deshalb feiern wir unsere Gottesdienste im Paul-Gerhardt-Gemeindehaus.

Viel Platz für neue Ideen

Die Konfirmanden staunen nicht schlecht über so viel Freiraum in der Kirche.

Maßnahmen gegen den Baustaub

Der Einbau einer Staubtrennwand soll den Staub aus dem Kirchenschiff fern halten.

Abbrucharbeiten

Die Wand zwischen Foyer und Kirchenraum wird abgebrochen, der Zugang zum WC wird erweitert, so dass es behindertengerecht wird.

Viele Hände, schnelles Ende

Abbruch und Abtransport vom Bauschutt, alles geht Hand in Hand.

Vesper gut - alles gut

Die Stimmung unter den ehrenamtlichen Helfern ist gut. Die Arbeiten in Eigenleistung kommen zügig voran, das Vesper ist prima. Die Kirchengemeinderätinnen leisten vollen Einsatz und versorgen die Truppe.

Der Durchbruch zu einem offenen Foyer

Auch auf der anderen Seite muss die Wand, die das Foyer "klein und dunkel" wirken ließ, weichen. Anstelle der Wand werden auf dieser Seite vom Foyer eine Küchenzeile und Glaselemente eingebaut.

Zur Überraschung aller kommt hinter der dunklen Holzverschalung an den Eingangsportale ein heller und facettenreicher Sandstein zum Vorschein, der eine Menge über die Geschichte der Kirche zu erzählen hat. Der Sandstein wird vom Steinmetz restauriert und sichtbar erhalten werden, ebenso wir die original Holzbalken, die früher die Orgel auf der Empore getragen haben. So wird das Foyer eine interessante Mischung aus modernen und historischen Elementen werden . Eine organische Verbindung von Alt und Neu.

Das Kirchenportal

Das freigelegte Sandsteinportal der Kirche haben wohl nur die Erbauer der Kirche so gesehen, wie es jetzt - nach entfernen der 5 cm dicken Putzschicht - ans Tageslicht gekommen ist.

Der Sandstein ist schön, hat aber einige Risse. 

Der Steinmetz weiß, was zu tun ist

Arbeiten auf dem Dachboden

Auch auf dem Dachboden - dem Kirchgänger in der Regel nicht zugänglich - wird Eigenleistung erbracht. Der Dachboden wird isoliert. Hier wird maßgenau das Baumaterial über das Dach der Sakristei durch die kleinen Giebelfenster des Dachbodens angeliefert.

Isolierarbeiten

Wie fachgerecht isoliert wird, das weiß man in Harthausen. Alle Baumaterialien wurden kostenlos geliefert! Wir sagen "Dankeschön".

Gut schaut´s aus

Auch auf dem Dachboden der Kirche wurde ordentlich gearbeitet: Geschossdecke isoliert und  OSB-Grobspanplatten verlegt, Kabelkanäle gezogen, Kompletterneuerung der elektrischen Leitungen, Anschluss der neuen Pendelleuchten für den darunterliegenden Kirchenraum.

Ausbau vom Foyer

Maler- und Stukateurarbeiten im Foyer

Wände neu verputzt, neu gestrichen. Neue Elektrokabel, die an dieser Stelle im Foyer in einem Schaltschrank zusammenlaufen. Der Schaltschrank wird komfortabel vom Innenraum der Kirche zu bedienen sein.

Innenrenovierung der Kirche

Im Kirchenraum steht das Gerüst für die Installation der neuen Beleuchtung und für die Malerarbeiten bereit.

 

 

Verbindung von Innenraum und Foyer

Eine große Pendeltür verbindet den Kirchenraum mit dem Foyer und lässt Licht einfluten. Die Bodenbeläge in der Kirche sind aufbereitet, ein Terrazzoboden mit Fußbodenheizung liegt  im Foyer.

Moderne LED-Leuchten bringen den Kirchenraum zur Geltung.

Neben der Elektrik ist auch die Lautsprecheranlage komplett erneuert.

Fliegende Bänke

Die Kirchenbänke werden wieder in die Kirche gebracht, denn da gehören sie hin.

Drei Bänke ziehen jedoch von unten nach oben.

Was nicht passt wird passend gemacht.

Der Altarraum wird neu gestaltet

Ziel bei allen Veränderungen ist es, den Charakter der Kirche zu erhalten und den Altar mit Christus ins Blickfeld zu rücken. 

Neues Portal - neue Türen

Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.

Den ersten Eindruck macht das Portal mit seinen Türen auf den Besucher.

Wer bei uns vor der Kirche steht soll sehen, dass er hier willkommen ist und nicht vor "verschlossener" Tür steht.   

Die alten Türen haben ausgedient.

Durch die neuen Türen soll Licht und Transparenz ins Foyer kommen.

Einblick - Lichtblick - Durchblick

Blick zum Altar mit Kreuz und Kanzel.

Blick zum Foyer.   

Und der erste Blick, wenn man sich dem Eingang nähert. Die Portale machen Lust, in die Kirche einzutreten.

Sie sind herzlich willkommen.